In den meisten Fllen muss der FLI4L dann, aber nur dann laufen, wenn mindestens einer der anderen Netzwerkrechner luft. Nachfolgend wird eine kleine Mimik gezeigt, die den Router beim Hochfahren eines beliebigen Netzwerkrechners einschaltet und ihn nach ausschalten des letzten auch wieder ausschaltet. 

blicherweise hngt als letzter Sternpunkt vor dem Router ein HUB. An den Steckern jedes Datenanschlusses besitzt ein HUB eine LED, die bei Datenverkehr mehr oder weniger unregelmig blinkt. Das Prinzip der Schaltung besteht in der berwachung der Daten LED am HUB auf Signalwechsel. Die Einrichtung auch bei solchen HUBS einstzen, die eine kombinierte LED fr Datenverkehr und Belegt-Zustand haben. Auch die Kaskadierung von HUBs stellt kein Problem dar. Nach rund vier Minuten ohne Datenverkehr wird der FLI4L wieder ausgeschaltet

Zwei Versionen sind dargestellt, eine kleinere fr maximal vier und eine grere fr bis zu neun zu berwachende Ports. Das Port des FLI4L wird nicht berwacht, so dass man die meisten Hausnetze mit einer der beiden Lsungen sicher bedienen kann.

Die Beschaffung der Bauelemente drfte kein Problem sein. Die eingesetzten Prozessoren der PIC Familie sind weit verbreitet. Sollte es damit Schwierigkeiten geben, kann das Arbeitsprinzip ohne groen Aufwand auf jeden single Chip Prozessor bertragen werden. Wer nur vier Ports zu berwachen hat, geniet mit dem kleineren PIC 12C508 den Vorteil eines integrierten Oszillators. Damit entfallen wirkliche fast alle externen Bauelemente. Der grere PIC andere braucht eine externe Quarzbeschaltung (RC-Oszillator geht auch, bringt aber nur einen geringen Kostenvorteil). Bei der Auswahl des eigentlichen Schaltrelais mu man eines nehmen, das den Einschaltstom des PC-Netzteils bersteht. Kontakte fr 6 Ampere sind das Mindeste. brigens ist der Einschaltstom unabhngig von der Bestckung des PC. Lediglich nachher der Dauerstrom hngt davon ab. Wenn dann noch zustzlich ein Monitor geschaltet werden sollte, geht die Stromspitze richtig nach oben.

Ich habe den Prozessorteil der Schaltung in das HUB Gehuse eingebaut und die Spannungsversorgung (ca 40mA bei angezogenem Rlais) dem HUB entnommen. Das Schaltrelais fr den PC habe ich in einem kuflichen Gehuse mit Stecker und Steckdose untergebracht. Da die Schaltrelais oft eine 230V~ Spule haben, treibt der Prozessor ber einen kleinen Transistor zunchst ein kleines Relais mit Kontakten, die zwar 230V schalten knnen, aber nur kleinen Strom vertragen.  Bei der Verdahtung auf ordentliche Isolation zu achten ist dabei sicher selbstverstndlich.

Um die Source bersetzen zu knnen muss man sich bei WWW.MIRCOCHIP.COM das Entwicklungssystem MPLAB herunterladen. Darin befindet sich dann ein komplettes System mit Editor, Assembler, Debugger und Simulator. Microchip bietet das System dort als Freeware an. Die Installation ist gut gemacht und ich habe bisher bei allen Installationen von MPLAB nie ein einziges Problem gehabt.

Allen die sich an der Schaltung versuchen wollen, viel Erfolg. Und wenns Fragen gibt,... reinhard@vogt-darmstadt.de
